Geschichte der Hütte

Eine alte Militärunterkunft

Nach dem 2. Weltkrieg wurden in den Schweizer Alpen verschiedene Militärunterkünfte nicht mehr benötigt. Einer dieser Bauten lag im Gebiet von Vermigel im Unteralptal, südöstlich von Andermatt und wurde 1946 der Sektion Zofingen des SAC zur Benützung und Wartung überlassen. Der Aufenthalt in dieser Hütte war damals eine feuchte und leicht modrige Angelegenheit. Deshalb tauchte schon bald der Wunsch nach einer Hütte an einem sonnigen Standort auf.

 

Die neue Vermigelhütte

Dank dem unermüdlichen Einsatz des damaligen Hüttenchefs, Robert Wülser, wurde dieser Traum war. 1972 bis 1974 wurde in Fronarbeit und dank vielen Spenden die neue Hütte gebaut. Im Herbst 1974 konnte die neue Vermigelhütte eingeweiht werden. 


 

Elektrifizierung

Im Juni 2016 wurde die Hütte an das Tessiner Stromnetz angeschlossen.

Jahrelange Planung und ein riesiger Helfereinsatz machten dies möglich.

Durch den Stollen, der Wasser vom Unteralptal zum Ritomsee bringt, konnte ein Hochspannungskabel eingezogen werden. In der Hütte wurde eine Trafostation eingebaut. So haben wir nun Netzspannung zur Verfügung. Elektroherd, Kühlschrank und Steckdosen sind jetzt möglich.


 

Hüttenerweiterung

Ein Anbau enthält zwei Schlafräume sowie Dusche und WC für das Hüttenwartteam.

Damit ergeben sich auch ein paar Betten mehr für unsere Gäste.

Das gesamte Untergeschoss der Hütte wird umgestaltet und erneuert. Alle Sanitäranlagen werden ersetzt.

Es gibt eine biologische Kläranlage und einige Installationen und Anpassungen für den Brandschutz.

Die Erweiterung wird für die Sommersaison 2018 eingeweiht.


 

Blackout im 2021

Die enormen Wassermassen, welche im Juli 2021 in den Stollen zum Ritomsee geleitet wurden, waren zu viel: Strom- und Glasfaserkabel wurde beim Stolleneingang aus der Verankerung gerissen. Die Stromzufuhr und die Datenverbindung waren für rund 2 Monate unterbrochen.

Die Vermigelhütte war auf Dieselgenerator, Gaskochstation und mobile Telefon angewiesen. Teile des Kabels mussten mit grossem Aufwand neu installiert werden.

Details zu diesem Ereignis findest du im Zofinger Tagblatt.